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Wie arbeitet Initialdesign?

Nicht das große Projekt schwebt uns vor wenn wir beginnen, sondern die kontinuierliche und schrittweise Umsetzung neuer Ideen, an denen möglichst viele Menschen beteiligt sind. Wir glauben, dass das gut funktioniert. Wir identifizieren Bedürfnisse , um einen Ansatz zu finden. Wir beschreiben einen Prozess, um Veränderungen anzustoßen und wir suchen einen Weg, um vor Ort  Projekte in die Umsetzung zu führen. Wir entwickeln Räume, denn nur konkrete Aufgaben lassen sich realisieren.

Wir arbeiten strukturiert und in kleinen Schritten, die aufeinander aufbauen. Unser Vorgehen läßt sich auf dem Land genauso anwenden wie in der Stadt. Es ist geeignet, um große und kleine Projekte zu realisieren und einzubinden. Wir arbeiten kontinuierlich und bundesweit. Unser Ziel ist es, moderne und interessante Umgebungen zu entwerfen





Modular denken und den Bestand ergänzen

Raumtypen

Der Aufbau einer stabilen Versorgung im ländlichen Raum braucht Zeit. Der Ausbau erfolgt schrittweise und über einen längeren Zeitraum. Man ersetzt Angebote, die verloren sind, man ergänzt Angebote, die es heute vielleicht schon gibt, aber man verweist auch auf Angebote, die noch entstehen können. Das bedeutet, dass wir kleinteilig denken.

Sechs Räume haben wir identifiziert, die für die Versorgung in Zukunft interessant sind. Ihr Aufbau und ihre  Kombination ist unter verschiedenen Vorzeichen möglich. Flexibilität in der Umsetzung ist eine Voraussetzung, um ein wirtschaftlich tragfähiges, modernes und vielfältiges Versorgungsangebot im ländlichen Raum einzurichten. Die Räume, an die wir denken, sind eigentlich einfach zu planen und schnell einzurichten. Sie stehen vielen Nutzern offen. In der Kombination der Räume entstehen Mikrozentren und Engagement.



RegioBÜRO – CoWorking im ländlichen Raum
Das RegioBÜRO ist ein offener und gemeinschaftlich genutzter Arbeitsort für die Bewohner des ländlichen Raums. Er verfügt über einen schnellen Internetanschluss, Arbeitstische und eine gemeinsame technische Büroausstattung. Die Arbeitsplätze können von Arbeitnehmern oder Arbeitgebern, von Selbstständigen oder von Besuchern tageweise gemietet werden.


MietRAUM – Beraten im ländlichen Raum
Der MietRAUM ist ein modernes Beratungsbüro. Ausgerichtet auf eine effiziente und vertrauliche Kommunikation mit dem Kunden, dient er als ein Stützpunkt für viele Serviceangebote im ländlichen Raum. Der MietRAUM ergänzt ein bestehendes Angebot, er kann vormittags oder nachmittags gemietet werden. 


MediZIMMER – Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum
Das MediZIMMER ist eine Basisstation für eine ambulante medizinische Versorgung. Es darf nicht durch Ärzte genutzt werden, sondern kann im Rahmen der Delegation durch Pflegedienste und Dorfschwestern eine wohnortnahe Versorgung des ländlichen Raums erleichtern. Es erleichtert den Zugang in das Gesundheitssystem erlaubt aber auch Nachsorge und Betreuung. Es ist mit einem Video-Konferenzsystem ausgestattet.


PaketRAUM – Onlinehandel im ländlichen Raum
In einem PaketRAUM kooperieren verschiedene Kurier- und Expressdienste. Sie überwinden Konkurrenzdenken, um gemeinsam für ihre Kunden eine maximale und verlässliche Präsenz in der Fläche zu garantieren. Der PaketRAUM ergänzt ein bestehendes Versorgungsangebot. Er ist an fünf Tagen in der Woche geöffnet.


TreffPUNKT – Soziales Leben im ländlichen Raum
TreffPUNKT ergänzt durch seine flexible Ausstattung und durch die Möglichkeit einer offenen Bespielung das soziale und kulturelle Angebot im ländlichen Raum und lädt die Bewohner im Dorf zum Aufenthalt ein. TreffPUNKT kann Vereinen oder Initiativen zur Verfügung gestellt werden.


RegioDEPOT – alltägliche Versorgung im ländlichen Raum
Onlinehandel kann im ländlichen Raum eine Versorgungsoption sein, auch wenn es um Lebensmittel geht: Bestellungen werden an Depots in der Fläche in zwischengelagert und können dort zu jeder Tageszeit abgeholt werden. Es ist aber auch möglich, regionale Versorgungsangebote einzubinden und dem Einzelhandel vor Ort weitere Kunden zu erschließen. Die Standorte sind in der Regel unbemannt. 




Schrittweise vorgehen und langsam vertiefen

Prozesse


Offenheit ist wichtig. Offenheit bindet die regionalen Kräfte in die Umsetzung und schafft Vertrauen: Ein verständliches Vorgehen und eine offene Kommunikation erlauben es, nicht nur die Chancen von Standorten gemeinsam zu bewerten, sondern sind auch die Voraussetzung, um gemeinsam Entscheidungen zum weiteren Vorgehen zu treffen und um womöglich Enttäuschungen zu vermeiden. Offenheit verringert die Risken auf allen Seiten.

Die Erfahrung zeigt uns, dass sich eine Arbeit in drei Projektphasen bewährt, in die unsere Auftraggeber eingebunden werden. Schrittweise wird unser Vorgehen genauer und führt in die Tiefe und zum Projekt.




RegioCHECK
Der RegioCHECK hilft uns, die Region zu verstehen. Anhand von verfügbarem Material lassen sich viele Rahmenbedingungen erfassen und eine erste Entscheidung ist möglich, ob der Aufbau eines neuen Versorgungsstandorts oder eine weitere Projektentwicklung überhaupt erfolgreich sein können. Durch die Visualisierung der Untersuchungsergebnisse und eine bewußte Einschränkung auf wenige Themen läßt sich diese erste Phase in wenigen Wochen durchführen und der Auftraggebern kann abschätzen, ob ein weiteres Vorgehen Erfolg versprechen wird.


RegioANALYSE
Die RegioANALYSE vertieft die Untersuchung an ausgewählten Standorten. Erste Überlegungen zu möglichen Angeboten entstehen. Wir identifizieren Unternehmer, die in die weiteren Überlegungen eingebunden werden sollen und bereiten eine Öffentlichkeitsbeteiligung vor. Interessenskonflikte werden abgeglichen und wo möglich gelöst. In der RegioANALYSE zeigt sich die beste Strategie für das weitere Vorgehen und es zeigt sich, ob der nun angestoßene Prozess fortgesetzt werden soll.


RegioMODERATION
Die RegioMODERATION beschreibt die Arbeit vor Ort: Wir müssen die Erwartungen klären, die an das neue Projekt gestellt werden aber auch die Pflichten benennen, die sich daraus ergeben. In einem Testentwurf werden die ersten Kosten sichtbar, die beim Aufbau des Angebots auf die zukünftigen Nutzer, auf die Betreiber oder auch auf den Immobilieneigentümer zukommen. Fördertechnische Rahmenbedingungen lassen sich abklären, ein Raumprogramm entsteht aber auch ein Businessplan, denn ein kooperativer Ansatz muss wirtschaftlich nachvollziehbare Vorteile abbilden. Unser Ziel ist es, in dieser Phase die Voraussetzungen für die Umsetzung herzustellen.





INITIALDESIGN
Dr. Wilhelm Klauser
Marienburger Allee 5
14055 Berlin

kontakt@initialdesign.de
T:  +49 (0) 30 33770269


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